Hilde Domin (Autorin):

Eva Lebherz-Valentin ist eine herausragende Sängerin.
So oft ich sie hörte, hat es mich beglückt.
Weil ich dieses Glück vielen wünsche, ermächtige ich Eva,
von dieser meiner Empfehlung Gebrauch zu machen.
(Mai 1997)



Uwe Lohrmann (Komponist):

Ich habe Frau Eva Lebherz-Valentin als Interpretin einer meiner Kompositionen kennengelernt. Schon bei der ersten Begegnung war ich überrascht von der immensen Qualität ihres stimmtechnischen Könnens. Mehr aber noch, überraschte mich das Niveau ihrer künstlerischen Fähigkeiten, nicht nur die Stilistik spontan zu erfassen, sondern auch eine Interpretation zu bieten, die meine Erwartungen weit überstieg.
 
Alle Eindrücke wurden immer wieder erneut bestätigt, als weitere Konzerte mit einigen meiner neuen Arbeiten anstanden.
 
Ich wünsche Frau Eva Lebherz-Valentin möglichst viele Gelegenheiten, ihr umfassendes Können darzubieten.
(April 1997)


Martin Dücker (Dommusikdirektor, Stuttgart):

Gerne und mit Freude schreibe ich von den guten Erfahrungen, die ich mit der Sopranistin Frau Eva Lebherz-Valentin machen durfte.
Sie ist eine absolut professionelle Sängerin, die weit über den bloßen "Sopranschlüssel" hinaus denkt und musiziert.
André Jolivets "Messe (dite: pour le jour de la paix)" war Gegenstand unserer ersten Zusammenarbeit. Bewundernswert war die Intonationssicherheit, mit der sie die immens schwierige Partie bewältigte.
 
Letztes Jahr wirkte Frau Lebherz-Valentin in unserem Bruckner-Zyklus mit. Messe d-moll und Te deum (Konzert im Dom und ARD-Übertragung aus Ulm-Wiblingen).
Hier bestach ihre klare und uneitle Diktion.
 
Für 1998 planen wir eine Aufführung von J.Francaix' "Apokalypse"
(Stuttgart 14.5.1997)



Peter Schumann (Kirchenmusikdirektor a.D. der Heiliggeistkirche Heidelberg):

Nachstehend möchte ich über die Zusammenarbeit mit der Sopranistin Eva Lebherz-Valentin berichten, die in meinen Konzerten in der Heidelberger Heiliggeistkirche zu Gast ist.
 
Ich habe Frau Lebherz-Valentin vor drei Jahren kennengelernt und war vom ersten Augenblick an begeistert: wir erarbeiteten ein Programm, in dem sie u.a. ein Werk von Luciano Berio interpretierte. Hier kam die gesamte Bandbreite ihrer musikalischen Empfindungen und der intelligente Umgang mit ihrer bezaubernden Stimme zum Tragen.
 
Sogleich bemerkte ich, dass es sich bei Eva Lebherz-Valentin um eine absolut professionelle Künstlerin handelt, bei der Melodik, Rhythmik, Dynamik und sprachliche Artikulation eine selten glückliche Symbiose bilden.
 
Beim gemeinsamen Konzertieren ist es immer wieder auffällig, dass sich Frau Lebherz-Vatentin mit großer Sicherheit in allen musikalischen Stilbereichen bewegt; sie hat in der Heiliggeistkirche bei Chorkonzerten aus unterschiedlichsten Epochen mitgewirkt wie Bachs Matthäuspassion, Haydns Schöpfung, Mendelssohns Elias, Davids Requiem Chorale, Francks Golgotha u.v.a.
 
Es ist besonders hervorzuheben, dass sie mit ihrer selten anzutreffenden Intonationssicherheit die heikelsten zeitgenössischen Partien bewältigt. Jolivet, Schnebel, Lohrmann, Finkbeiner, Medek u.v.a.m.
 
Zu ihrem beseelten Piano gesellt sich im Forte eine große Tragfähigkeit ihrer Stimme, so dass sie auch bei romantischer Orchesterbesetzung immer präsent ist.
 
Zu all diesen Gaben kommt noch der menschliche Aspekt der Zuverlässigkeit und Ehrlichkeit, so dass meiner Erfahrung nach alle diejenigen sich glücklich schätzen können, die mit ihr auf hohem künstlerischem Niveau zusammenarbeiten wollen.
(Juni 1997)